Terrarium Technik
 

Terraristik /  Technik in meinem Terrarium

Technik & Beleuchtung   Licht Technik   Heizkabelschutz   Krallenschutz

 Terrarien Größe  1,6 x 0,7 x 0,95m

Terrarium TechnikUm in diesem Glas Terrarium die Beleuchtungstechnik einfacher einbauen zu können, wurde die Glasoberseite etwas anders als in den normalen Glasterrarien üblich verarbeitet.

Das Lochblech-Lüftungsgitter wurde nicht fest eingeklebt ! Statt dessen habe ich oben an der Vorder und Rückseite jeweils eine Glasstrebe von 1,6 x 0,2m mit einer Glasstärke von 10mm einkleben lassen. So bleibt in der Mitte ein Freiraum von ca. 1,6 x 0,3m .

Damit das Terrarium nicht zu instabil wird, wurde oben ein Mittelsteg ( 0,30 x 0,12m - Glasstärke 10mm ) und zwei Stege seitlich ( 0,30 x 0,05m - Glasstärke 10mm ) eingeklebt.

Zusätzlich wurden zwei Glasstreifen ( 1,6 x 0,05m - Glasstärke 6mm ) mit 10mm Überstand von unten an die beiden Hauptglasstreben geklebt. ( Ergibt die Auflage für die beiden 12mm Multiplexplatten aus Holz. So ist es jetzt jederzeit möglich, durch herausnehmen der zwei Holzplatten, an der Beleuchtung und den Lüftungsgittern zu arbeiten.

Die Vollspektrum Lichtfarben  965  und 22-940 werden jetzt auch als T5 Röhren angeboten

"T5 ist die Bezeichnung für eine neue Leuchtstofflampenausführung mit 16mm Durchmesser"

"T8 ist die Bezeichnung für die normale Leuchtstofflampenausführung mit 26mm Durchmesser"

Infos über T5 Leuchtstofflampen mit 16mm Ø findet ihr auch unter:  www.hereinspaziert.de

Ausnahme:
Der Aluminiumbalken mit den beiden T5 Leuchtstofflampen wurde im Terrarium unter der vorderen 1,6 x 0,2m langen Glasstrebe eingebaut. Als Befestigung dienen jeweils 2 kleine Glasstreifen 5 und 3mm Stärke ( siehe Zeichnung ) die unter der Glasstrebe so eingeklebt wurden, dass rechts und links ein 3mm Nut entsteht. In diesen Nut, kann dann der Alubalken, der an beiden Enden ein 2mm starkes Befestigungsblech hat eingeschoben werden. So kann auch diese Lampe ohne großen Aufwand  z .B. beim Röhrentausch wieder entnommen werden.

Anmerkung: In meinen Aquarien und Terrarien benutze ich keine Leuchtstofflampenbalken aus Kunststoff. Der Grund ist, das Kunststoffe sich bei Wärme verformen können.

Auch wenn heutzutage immer mehr elektronische Vorschaltgeräte mit wenig Wärmeabgabe zum Einsatz kommen, sollte man die Wärmeentwicklung der Leuchtstoffröhren selbst nicht unterschätzen !!

Wenn das in einem Aluminiumrohrbalken untergebrachte Vorschaltgerät oder eine der beiden Leuchtstofflampenfassungen mal den Geist aufgibt, ( was ja gelegentlich vorkommen soll ), dann ist der Austausch mit den aufgeschraubten Rohrabschlussblechen kein großes Problem. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei geklebten oder geschweißten Kunststoffgehäusen, der Austausch von Ersatzteilen genauso einfach ist !

Mit dem Argument das angeblich Kunststoffgehäuse in Bezug auf Stromleitfähigkeit sicherer sind als Alugehäuse lasse ich mich nicht überzeugen, zumal es sich hier um spritzwassergeschützte und nicht um Unterwasserlampen handelt. Was sollen  z. B. Aquarianer & Terrianer in Bezug auf Stromleitfähigkeit sagen, wenn  230 Volt  Geräte wie Heizstäbe, Tauchpumpen usw. durch unvorsichtiges hantieren oder durch Alterung  undicht geworden sind ??

Für alle die sich etwas besser ( 100 % tige Sicherheit gibt es nicht ) schützen wollen.

Infos unter:   Aqua-Terra und Strom

Bodenscheibe:
Die Bodenscheibe hat 8mm Glas und wurde in der Mitte geteilt ( Silikonfuge ) um Spannungen zu vermeiden.

Schutz der Bodenscheibe:
Auf  der Bodenscheibe wurden (außer im Bereich vom Heizkabel-Schutz) zusätzlich zwei 4 mm starke Plexiglasplatten mit ein paar Tropfen Silicon eingeklebt. Diese dienen als Schutz ( Steine, scharfe Kanten) und sollen Glasbruch verhindern.

Bei solch einem Schutz sollten auch die Außenkanten der Plexiglasplatten sorgfältig mit Silicon versiegelt werden, damit auch wirklich nicht ein einziges Sandkorn (Kerbwirkung aufs Glas) zwischen Glasboden und Schutzplatte gerät. Styropor oder Styrodur kann ich als Schutzplatte nicht empfehlen. Bei den Krallen meiner Echsen würde so ein Schutz nicht lange halten.

Glasscheibe Rückseite:
An der Terrarium Rückwand (siehe Bilder) wurden unten rechts und links zwei 30mm Löcher ins Glas gebohrt und mit Silikon wieder aufgefüllt. Beim anschließenden Terrarium Rückwandbau wurden dann die Glasscheiben mit Styropor verkleidet. Die zwei Bohrungen wurden aus dem Styropor ausgearbeitet und bis auf die Bohrung selbst, mit flexiblen Fliesenkleber beschichtet. Das ausgehärtete Silikon konnte nun als Durchführung für das Heizkabel, Temperaturfühler usw. verwendet werden.

Heizkabel:
Das Kabel hat mit 3 Meter Länge eine Leistung von 15 Watt und bedeckt ca. 1/3 vom Terrarium Boden. Der Verlege Abstand zwischen den einzelnen Kabelschlaufen beträgt ca. 8cm.

Je nach dem, welches Klima tagsüber im Terrarium herrscht  ,stellt sich im beheizten Teil des Bodengrundes eine Temperatur von ca. 26 - 30 °C ein. Die beiden Höhlen auf der rechten und linken Seite werden nicht beheizt !

Das Heizkabel hat hinter dem Stecker ein Stück Kaltleiterkabel, welches sich nicht erwärmt. Dieses habe ich benutzt, um das Stück, von der rückwärtigen Scheibe (Kabeldurchführung), bis aus der Höhle raus, zu überbrücken.

Die Bodenheizung ist mit der Beleuchtungszeitregelung gekoppelt und ist somit in der Nacht außer Betrieb. Am nächsten Tag hat der Bodengrund immer noch eine Restwärme von ca. 20 - 26 °C.

Der Bodengrund hat im Bereich der Heizung eine Höhe von  ca. 15-20 cm.

Hier finden ihr noch weitere Hinweise zum Thema Bartagamen Haltung, Eiablage und Terrarium Heizkabel.

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