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Tanganjika Stachelaale
Stachelaale im
Aquarium
Stachelaale Bilder
Stachelaale im Aquarium:
Das Stachelaal Aquarium hat die Abmessungen 0,80m x 0,35m x 0,40m mit einem Inhalt von 112
Liter. Der Boden des Beckens wird mit einer eingeklebten 6mm Plexiglasplatte
geschützt. Wenn im Stachelaal Becken die Dekoration umgebaut wird, kann die
Glasplatte vom Aquariumboden durch das schwere griechische Lochgestein nicht
mehr so schnell beschädigt werden. Nach dem Einbau der Schutzplatte sollte man
auf jeden Fall die umlaufenden Kanten mit für die Aquaristik geeigneten Silikon
Versiegeln. Es kann zu Glasbruch kommen, wenn sich zwischen der Schutzplatte und
dem Glasboden Sandkörnchen befinden. Bei dem Versiegeln sollte sehr sorgfältig
gearbeitet werden, damit auch wirklich gewährleistet wird, dass kein einziges
Sandkorn zwischen die beiden Schichten gerät !
Sichere Abdeckung für Stachelaale:
Als Abdeckung wurden 5mm Glasscheiben benutzt. Unsere beiden Tanganjika-Stachelaale ( Caecomastacembelus plagiostomus) fressen auch gierig aus der Hand. Das ist zwar
sehr schön anzusehen, aber bei Fütterung muss man schon sehr aufpassen, dass
sich die Aale nicht plötzlich auf statt unter der Abdeckscheibe befinden ! Die
Aussparungen (Schlauch, Heizungskabel) in den Abdeckscheiben wurden mit kleinen
Stücken aus Filterschwämmen zugestopft.
Vergesellschaftung der Stachelaale:
Kurz nach dem Einsetzen der Stachelaale, wurden bis auf die unten noch aufgeführten Cichliden und Welse, alle übrigen Mitbewohner entfernt und ins große
Cichliden-Aquarium überführt. Die Pseudotropheus Buntbarsche sind einfach zu
aggressiv für derart friedliche und ruhige Tanganjika Aale.
Schneckenbarsche
sind nicht als Partner für Stachelaale geeignet !
Unsere beiden Schneckenbarsche konnten mit ihren harten Attacken die
Stachelaale nicht davon abhalten deren Gelege in den Schneckengehäusen zu
plündern. Trotz heftiger Prügel haben die beiden Aale weiterhin in aller Ruhe
das Gelege abgeräumt. Die ca. 5 -8mm großen Bissstellen, die die Tanganjikaaale
davon getragen haben, waren nach ca. 2 - 3 Wochen wieder verheilt.
Die Einrichtung des Aquariums:
Die Aufbauten bestehen aus gesandstrahlten Lochgestein. Als Bodengrund wurde
dunkler Flusssand aus der Leine benutzt. Die Körnung des Sandes hat die gleiche
Zusammensetzung wie im 680 Liter Barschbecken. Ein Paar Gehäuse von
Weinbergschnecken, die von den Stachelaalen regelmäßig kontrolliert werden,
kamen auch noch dazu.
Das Lichtspektrum der Aquarium Beleuchtung:
Dieses Cichliden / Stachelaal - Aquarium wird mit zwei 18 Watt T8 Vollspektrum
Leuchtstofflampen beleuchtet. Für die vordere Röhre wurde eine kalte Lichtfarbe
12/950 mit ca.5400 Kelvin verwendet. Bei der hinteren Röhre leuchtet eine warme
Lichtfarbe 32/930 mit ca. 3000 Kelvin.
Stark farbbetonende Lampen kommen bei diesem Stachelaal Becken nicht mehr zum
Einsatz. Die Gründe dafür sind die gleichen, wie beim
680 Liter Barschbecken.
Die Beleuchtungsdauer:
Beide Röhren von 09.00 - 21.00 Uhr
Wasseraufbereitung und Futter:
Bis auf den Wasserwechsel von 50 Liter alle 1 1/2 - 2 Wochen wie bei meinem
680
Liter Barschbecken
Besatz Stachelaale / Barsche im Aquarium:
Malawi Cichliden:
1 Paar Labidochromis caeruleus (Yellow)
Tanganjika Cichliden:
1 Paar
Caecomastacembelus plagiostomus (Stachelaale)
2 x Synodontis petricola
1/2 Ancistrus
Hinweis:
Wenn Ancistrus Welse in Aquarien gehalten werden, die ausschließlich mit Gestein
eingerichtet sind, sollte man immer ein kleines Stück Holz "Aquarium tauglich"
in die Steindekoration mit einbauen. Die Welse raspeln diese Holzteile ab und
decken damit ihren Zellulosebedarf !
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