|
|
Die Krebsschere im Gartenteich
Mein
Miniteich
Bilder Miniteich
Gartenteich Bilder
Krebsschere
Kakteen am Teich Steingarten am Teich
Tiere am Teich
Das Froschbissgewächs Stratiotes aloides

Von Teichbesitzern hört man oft, dass sie arge Probleme mit der Haltbarkeit
der Krebsschere - Wasseraloe "Stratiotes aloides" haben.
Ein paar Infos zur Krebsschere:
Die Krebsschere liebt Teiche die kalkarmes, mooriges und ruhiges Wasser
enthalten.
Mal abgesehen vom ruhigen Wasser, ereicht man das am einfachsten, in dem im
Gartenteich die entsprechende Menge an teichtauglichen Torf versenkt wird. Bei
meinem Miniteich nehme ich ca. 1,5-2 Liter Teichtorfgranulat ca.7 €. Dieses
Granulat fülle ich in einen alten schwarzen Damenstrumpf, packe noch einen Stein
dazu und versenke den Beutel für 1 Jahr im Teich.
Wenn dann im darauf folgenden Frühjahr wieder die Wuchsperiode einsetzt wird der
Torf im Teich erneuert. Durch die Gerb - Huminstoffe und Säuren werden Algen
unterdrückt. Gleichzeitig werden im Gartenteich Bedingungen geschaffen die der
Krebsschere entgegenkommen.
Normalen Gartentorf benutze ich nicht. Ich denke mal, dass man nie ganz sicher
sein kann, dass bei diesem Torf keine Düngemittel beigemischt wurden.
Die Krebsschere ist eine sehr attraktive Wasserpflanze. In der Mitte der
Pflanzenrosette weisen die jungen noch unter Wasser liegenden Triebe bei
genügend Licht eine herrlich rot transparente Färbung auf.
Das über der Wasseroberfläche wachsende emerse Blattwerk hat eine tiefgrüne
Färbung. Die älteren unter Wasser liegenden submersen Blätter vergrünen mit der
Zeit.
Im Querschnitt sieht die Krebsschere aus, wie die abgeschnittene
trichterförmige Blattkrone einer Ananas, an deren Schnittfläche dünne, lange,
kurz behaarte, weißliche fadenförmige Wurzeln herabhängen.
Wenn dieser Wasserpflanze die Haltungs-Bedingungen zusagen, kann sie einen
Durchmesser von ca. 50 cm erreichen und rasenartige Bestände ausbilden. Sie
schiebt dann ihre harten, an den Blattkanten gezahnten Blätter und weißen Blüten
bis ca. 20 cm über die Wasseroberfläche hinaus.
Das Jahr über bilden sich mehrere kleine Ablegerpflanzen, die über einen ca. 3-4
mm dicken Stiel mit der Hauptpflanze verbunden sind. Wenn die Ableger eine Größe
von ca. 10-15 cm erreicht haben, entferne ich mit einer Schere zwischen der
Haupt und Ablegerpflanze die Verbindungsstiele. So erhält man auf einfache Weise
etliche Ableger. Man kann die Ableger aber auch an der Mutterpflanze belassen.
Die Wurzeln der Krebsschere ( lange weißliche behaarte Fäden ) hängen bei tiefen
Teichen frei im Wasser. In meinem kleinen
Teich (Wasserstand ca. 60 cm) liegen die Wurzelfäden auf dem Bodengrund auf
und verankern sich teilweise im Schlamm.
Zum Winter hin sinkt die Krebsschere auf den Teichgrund ab, um dann im darauf
folgenden Frühjahr wieder an der Wasseroberfläche aufzutauchen.
Eine vom aussterben bedrohte Großlibellenart (grüne Mosaikjungfer) benötigt für
die Eiablage diese Wasserpflanze. Ihre Eier werden ausschließlich in den
Blättern der Krebsschere ablegt. Da der natürliche Bestand an Krebsscheren
stetig abnimmt,
- immer weniger natürliche Uferstrukturen
- Entwässerung von Feuchtgebieten
- in Angel / Badeteichen nicht immer erwünscht "schwimmende große
rasenförmige Bestände an der Wasseroberfläche"
wird wohl über kurz oder lang diese Libellenart von der Bildfläche
verschwinden.
Es soll sogar Leute geben, die kleinere Krebsscheren (Stratiotes aloides)
eine Zeit lang im Gesellschaftsbecken
gehalten haben !
zum Seitenanfang
∆
Alle Bilder, Grafiken, Videosequenzen und Texte meiner
Webseite unterliegen dem Urheberrecht !
Meine Miniteich und Krebsscheren Infos wurden für eine Auflösung
mit 1024 x 768 und 1280 x 1024 Pixel optimiert.
|